Die Entwicklung zur modernen Kellerei

Schnaufer Stammhaus bis 1975 Der Firmensitz bis 1975 ...

Dank der positiven Entwicklung, die schon damals Qualität vor Quantität stellte, wurde in der Lederstraße rund um das Altdeutsche Haus ein neuer Produktionsbetrieb errichtet. In den tiefen, kühlen Weinkellern des Schlossbergs und einer historischen, kupfernen Destillationsanlage wurden dort bis 1975 die Schnaufer’schen Wein-, Sekt- und Spirituosen-Spezialitäten erzeugt.

 

Die Enge des verträumten Nagoldtales verhinderte jedoch einen weiteren Ausbau des Geschäftsbetriebs. Darüberhinaus verursachten die auf ihre Abfertigung wartenden LKWs in der schmalen Lederstraße ärgerliche Verkehrsprobleme, so dass der Betrieb 1975 nach Althengstett verlegt wurde.



Durch die Planung und den Bau eines neuen Fabrikationsgeländes konnte der Betrieb den modernsten und rationellsten kellertechnischen Gegebenheiten angepasst werden, um auch weiterhin einem sich stets wandelnden Markt gewachsen zu sein.



Die Schlossbergkellerei produziert heute in einem rund 12.000 m² großen Firmengebäude und hat eine Lagerkapazität von etwa 7 Millionen Litern.

 



Von der Weinkellerei zur Weinerzeugergemeinschaft

Der Firmensitz seit 1975 ... und seit 1975

Aus dem traditionellen Weinhandel und den dadurch entstandenen gewachsenen Beziehungen zu den württemberger Weingärtnern entstand Mitte der 70er Jahre die „Württembergische Weinerzeugergemeinschaft Schlossbergkellerei“.

 

Hier haben sich knapp hundert württembergische Weingärtner zusammen-geschlossen und es sich zur Aufgabe gemacht, Weine von hoher Qualität zu erzeugen. Der wesentliche Vorteil dieser Gemeinschaft liegt darin, dass die Weingärtner nicht wie vorher, jeder für sich alleine, die Trauben im eigenen Keller keltern und dann den Traubensaft zu Wein ausbauen, sondern dass sich die Weingärtner nun voll und ganz auf die Pflege der Weinstöcke und der Weintrauben konzentrieren können.

 

Die reifen Trauben dieser Weine werden dann in der Kelterstationen der Schlossbergkellerei GmbH in Brackenheim-Stockheim sorgfältig entrappt (Stängel und Stiele werden von der Traube getrennt) und gepresst. Der junge Traubensaft wird danach schnellstens in Spezial-Transportzügen nach Althengstett transportiert, wo er dann mit Ruhe und Sorgfalt zu württembergischen Weinspezialitäten heranreifen kann.

 

Der gesamte Werdegang, von der Traube bis zum fertig gefüllten Wein, liegt somit in einer Hand. Die zahlreichen Auszeichnungen für Weine geben der Qualitätsmaxime des Hauses Schnaufer Recht.